[Bild: Aktuelle News von zebis!]
FEEK bestätigt: Terroranschläge auf der ganzen Welt behindern Weltfrieden
Der Weltfrieden wird immer fragiler. Das zeigen die jüngsten Anschläge in Tunesien, Frankreich, Kuwait und die vielen Krisenherde wie in Syrien oder der Ukraine. Doch wie darauf reagieren? "Kann es Weltfrieden geben? Christliche Friedensethik vor den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts ", so hieß der vom ithf und zebis gemeinsam organisierte Friedensethische Einführungskurs (FEEK). Die Teilnehmer nutzten bis vergangenen Freitag fünf Tage lang intensiv das gemeinsam erstellte Kursangebot. In Kleingruppen wurden ausgehend von kirchlicher Friedenslehre ethische Grundlagen behandelt. Individuelle Themenschwerpunkte zu globaler Terrorismusbekämpfung, internationaler Schutzverantwortung sowie islamischer Friedensethik ermöglichten inhaltliche Einblicke auch in Form der Konzeptionierung konkreter Themen für neue Unterrichtsentwürfe. Von den Teilnehmern wurden vor allem die praxisorientierte Wissensvermittlung und Arbeits-Atmosphäre gelobt. Acht der 16 Teilnehmer reisten aus dem Ausland an, u.a. aus Bosnien, Schweiz und der Ukraine.

E-Journal "Ethik und Militär" feiert einjähriges Bestehen und gute Abrufzahlen
Weit über 2400 Downloads und 17000 Seitenaufrufe aus der ganzen Welt verzeichnet das internationale E-Journal "Ethik und Militär" nach einem Jahr mit der dritten Ausgabe zum Thema: "Den Gegner retten? Militärärzte und Sanitäter unter Beschuss". Eine Analyse der vielen Downloads zeigt, dass die journalistischen Zusammenfassungen der wissenschaftlichen Essays am häufigsten heruntergeladen werden. Dies gilt noch stärker für die englischsprachigen Abstracts. Im Ausland wird "Ethik und Militär" vor allem in den USA gelesen. Hier wurde es kürzlich u.a. zitiert im neuen "Handbook of Military Ethics 2015". Seit Juni ist das E-Journal "Ethik und Militär" auch bei Wikipedia aufgeführt und wurde damit auf der weltweiten Plattform als relevante militärethische E-Journal-Publikation anerkannt.

Neue Online-Materialien auf dem zebis-Didaktik-Portal
"Umgang mit Konflikten, belastenden Situationen und Extremsituationen“ - so lautet der neue Unterrichtsentwurf zum Modul 3.4 im Didaktik-Portal. Im Angebot „Umgang mit Verwundung und Tod“ können Teilnehmer/innen diese Themen reflektieren und Strategien zum Umgang mit Trauerfällen entwickeln. Den Didaktik-Usern stehen außerdem viele Filme mit ausführlichen Anregungen zum Lebenskundlichen Unterricht zur Verfügung wie etwa: „The Messenger. Die letzte Nachricht“, „The Bang Bang Club“, „Am seidenen Faden“, „Das radikal Böse“ oder „Stillstand“. Der relevante Themenschwerpunkt „Überbringen einer Todesnachricht“ bietet inhaltlich mit PowerPoint-Präsentationen fundierte Hintergrundinformationen und damit eine gute Vorbereitungsmöglichkeit auf ein sensibles Thema.

Großes Interesse für Veranstaltung "Hybride Kriege - die Ohnmacht der Gegner"
Für die Berliner zebis-Podiumsdiskussion "Hybride Kriege - die Ohnmacht der Gegner" gibt es derzeit schon über 170 Anmeldungen u.a. aus dem Bundestag, dem Verteidigungsministerium, der Bundeswehr und Medienkreisen. "Hybride Kriegführung" ist ein gekonnter "Strategiemix", der die Sicherheitspolitik vor große Herausforderungen stellt und gleichzeitig viele ethische und völkerrechtliche Fragen aufwirft. Mehr dazu gibt es dann von den renommierten Podiumsgästen und Experten am 08.07.2015 in der Katholischen Akademie Berlin, Hannoversche Straße 5.

Weitere zebis-Herbsttermine 2015:
  • Studientag: "Innere Führung und Führungsethik" - 07.10.2015 (Maternushaus in Köln)
  • Internationaler Workshop für Berufsoffiziere zum Umgang mit der gewaltbelasteten Vergangenheit von Auschwitz - 03.11.2015 - 07.11.2015 (Oswiecim, Polen)
  • Seminare für Mannschaftssoldaten: "Meine Werte verteidigen?" - im Okt/Nov (Goslar, Fulda und Georgsmarienhütte)
Genauere Termin-Informationen finden Sie unter: www.zebis.eu/veranstaltungen/termine/
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Herrengraben 4
D-20459 Hamburg

Telefon: +49 (0) 40 - 67 08 59 - 55
Telefax: +49 (0) 40 - 67 08 59 - 30

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