[Bild: Aktuelle News von zebis!]

Berufsethische zebis-Seminare für Bundeswehr-Führungsnachwuchs

„Jetzt habe ich richtig Lust, Ethik zu unterrichten“, so lautete das Feedback einer Gruppenleiterin der Helmut-Schmidt-Universität, Universität der Bundeswehr Hamburg (HSU) zum zebis-Seminar „Ausbildung der Ausbilder“. In insgesamt vier Seminarblöcken unterstützte das zebis die Gruppenleiter für die Vorbereitung des Ethikunterrichts der HSU-Studierenden.

Die zebis-Mitarbeiter Kristina Tonn und Heinrich Dierkes erarbeiteten in den Seminaren zur Erwachsenenbildung Themen mit vielfältiger didaktischer Umsetzung. Themen-Schwerpunkte zu Toleranz, Menschenwürde und Menschenbilder sowie sozialethische Prinzipien entwickelten die Teilnehmer dabei selbst und fanden direkte Anwendung für den künftig eigenen Unterricht. Zahlreiche Medien wie Filme, Karikaturen und Zeitungsartikel wurden auf Praxistauglichkeit getestet. Die hohe Vielfalt der Fragen und Antworten verdeutlichten das breite militärethische Themenspektrum und regten zu weiteren Ideen an. Die Fortsetzung dieser bisher einmaligen Kooperation zwischen zebis und HSU wurde von den Teilnehmern ausdrücklich gewünscht.

Militärbischof Dr. Rink beeindruckt von zebis-Arbeit

Großes Lob gab es vom evangelischen Militärbischof Dr. Sigurd Immanuel Rink: „Das zebis nun auch vor Ort kennen zu lernen, das Engagement und die Kompetenz zu erleben, die dabei eingebracht wird, war zutiefst beeindruckend." Rink betonte die gute und konstruktive ökumenische Zusammenarbeit mit dem zebis und möchte diese gerne weiter ausbauen. Besonders die Vorstellung der Ethikveranstaltungen, das E-Journal und vor allem das neue Didaktik-Portal stießen beim Militärbischof und dem Referenten Militärdekan Ralf Zielinski, Militärdekan Christian Renovanz sowie Referentin Veronika Drews-Galle auf großes Interesse. Auch zebis-Direktorin Dr. Veronika Bock wertete das Treffen als positiv und gelungen. Die Präsentationen zur Gesamtkonzeption der Vermittlung ethischer Bildung in den Streitkräften war ihr dabei ein besonderes Anliegen.

Aufwertung friedensethischer Themen im sozialethischen Werkstattgespräch

Der Friede ist nicht mehr sicher. In der ganzen Welt bestimmen Terroranschläge immer wieder das Geschehen. Friede und Gewalt werden mehr und mehr zu einem Schlüsselthema. Entstaatlichung, Entrechtlichung und Technisierung des Krieges stellen bisherige Systeme und damit die wissenschaftliche Ethik vor neue Herausforderungen. Umso relevanter ist ein interdisziplinärer Ansatz. Der neue Band „Christliche Friedensethik vor den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts“ veröffentlicht Einblicke in die „Werkstätten“ christlicher Friedensethiker und zahlreicher Fachleute aus Philosophie, Politik und Theologie. Zu den Herausgebern gehören zebis-Direktorin Dr. Veronika Bock, Dr. Johannes Frühbauer, Dr. Arnd Küppers und Cornelius Sturm. Erschienen ist der Band im Nomos-Verlag.

Aktuelle zebis-Termine:

  • 10. - 13. Mai 2015: Das zebis ist mit dabei auf der Euro-ISME in Belgrad zum Thema: „Ethics in Military Leadership“
  • 15. Juni 2015: Neues E-Journal zum Thema: „Den Gegner retten? Militärärzte und Sanitäter unter Beschuss“
  • 21. - 26. Juni 2015: Friedensethischer Einführungskurs in Hamburg zum Thema: „Kann es Weltfrieden geben? Christliche Friedensethik vor den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts“ – Kurs für Militärseelsorger und pastorale Mitarbeiter, Veranstalter: Institut für Theologie und Frieden (ithf) und zebis
  • 08. Juli 2015: Veranstaltung in der Katholischen Akademie Berlin zum Thema: „Hybride Kriege – die verdeckte Kriegführung“
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