[Bild: Aktuelle News von zebis!]
zebis erhält europäischen Preis für "Military Ethics"
Auf der 13. Berliner Sicherheits-Konferenz (BSC) erhält das zebis den Sonderpreis für "Militärethik", den "European Award for Citizenship, Security and Defence". Dieser Preis belohnt außergewöhnliche Leistungen zur Förderung eines europäischen Sicherheits- und Verteidigungsbewusstseins, im Sinne der zivilen Aspekte einer gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik. Prof. Dr. Thomas R. Elßner (Euro-ISME-Vizepräsident) unterstrich die Wichtigkeit der ethischen Bildung in den Streitkräften insgesamt und lobte das Anstoßen eines kontroversen internationalen Austauschs zu aktuellen Fragen der Militärethik und Sicherheitskultur mit dem neuartigen E-Journal “Ethik und Militär” und stellte das fundierte Angebot von Unterrichtsmaterialien des zebis-Didaktikportals heraus.

E-Journal wird im Fachinformationszentrum der Bundeswehr veröffentlicht
"Cyberwar: die digitale Front - ein Angriff auf Demokratie und Freiheit?" So heißt die zweite Ausgabe des neuen E-Journals "Ethik und Militär" - Kontroversen der Militärethik und Sicherheitskultur, die letze Woche online ging. Internationale und deutsche Autoren fordern eine weltweite Regelung des Cyberspace und hinterfragen ethische und völkerrechtliche Grundlagen. Doch was ist, wenn die Politik versagt? Im praxisorientierten Special-Teil findet sich dieses Mal ein "Hacker-Hype", in dem es um Cybersicherheit in Deutschland geht. Das Fachinformationszentrum der Bundeswehr (FIZBw) nimmt das E-Journal in seinen Bibliotheksbestand auf. Über das Intranet wird es so interessierten Angehörigen des Bundesministeriums der Verteidigung und der Bundeswehr als Download z.B. für Aus- und Weiterbildungszwecke zugänglich gemacht. 

Internationaler Workshop für Berufsoffiziere in Auschwitz
Erinnere Dich - als internationale Herausforderung gilt die Erinnerung an Auschwitz. Gewaltbelastete Vergangenheit aufarbeiten und damit umgehen, darum ging es Anfang November vier Tage lang im internationalen Workshop für Berufsoffiziere in Auschwitz.
Was kann getan werden, um die Wiederkehr solcher Gräuel zu verhindern? Gibt es nationale militärische Erinnerungskulturen in Bezug auf den Holocaust? Wie unterscheiden sie sich? 24 Teilnehmer aus Polen, Frankreich und Deutschland unter der Leitung von Dr. Jörg Lüer, Paul Apinis (Maximilian Kolbe Stiftung) und Kristina Tonn (zebis) stellten sich zahlreichen Fragen. Traumatisierung, der Umgang mit Gewalterfahrungen und Perspektivwechsel von Opfern zu Tätern, Opferkult sowie Gewaltverherrlichung in einer europäischen Erinnerungskultur waren weitere Themen. Dieser Workshop ist eine Kooperation der Maximilian-Kolbe-Stiftung und des zebis und findet jedes Jahr einmal statt.

Herbst-zebis-News zusammengefasst:
  • Über 100 Teilnehmer bei der Veranstaltung "Cyberwar: die digitale Front " in Berlin
  • Über 50 Teilnehmer bei der Veranstaltung "Medizinethik" in München
  • Über 80 Podiumsteilnehmer bei „Drohnen im Marine-Einsatz“ in Rostock
  • Relaunch des Didaktik-Portals: Mediathek stellt beinah 100 Filme bereit.
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Vorschau 2015: Ab Januar druckfrisch neuer Band zur christlichen Friedensethik
Friede wird immer mehr zu einem Schlüsselthema. Als Gedenkjahr sollte 2014 eigentlich an vergangene Kriege erinnern. Stattdessen halten zahlreiche Konfliktherde und Gewaltausbrüche dauerhaft die Welt in Atem. Entstaatlichung, Entrechtlichung und Technisierung des Krieges stellen bisherige Systeme und damit die wissenschaftliche Ethik vor neue Herausforderungen. Umso relevanter ist ein interdisziplinärer Ansatz. Der neue Band „Christliche Friedensethik vor den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts“ gibt Einblicke in die „Werkstätten“ christlicher Friedensethiker und zahlreicher Fachleute aus Philosophie, Politik und Theologie. Zu den Herausgebern gehören Dr. Veronika Bock, Dr. Johannes Frühbauer, Dr. Arnd Küppers und Cornelius Sturm. 
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