[Bild: Aktuelle News von zebis!]
Generalstabsoffiziere in Auschwitz – zweiter internationaler Workshop

Weltweit steht Auschwitz für Holocaust, Gewaltverbrechen, aber auch für Vergangenheitsbewältigung. Lernen durch Erinnern – das ist auch nach beinahe 70 Jahren Kriegsende möglich. Erinnerungs- und Versöhnungsarbeit liegen nah beieinander. Gerade für Soldaten ist dies ein heikles Spannungsfeld. Sie stehen häufig zwischen „Opfer- und Täterschaft“. Die Auseinandersetzung mit Gewalt – sowohl aus ihrer aktiven als auch passiven Perspektive – gehört zur soldatischen Identität dazu. Aus ganz Europa treffen sich für fünf Tage Generalstabsoffiziere, um diesem Spannungsverhältnis einer nationenübergreifenden Identität auf die Spur zu kommen. Der Workshop findet statt vom 27.11.2013 bis 01.12.2013.
Anmeldungen unter: mks@zdk.de oder direkt beim Zentrum Innere Führung in Koblenz.


Sehr gutes Zwischen-Feedback von Mannschaftssoldaten

„Wenn so etwas noch einmal angeboten wird, kommen wir auf jeden Fall wieder“ – so lautet die Rückmeldung von 16 jungen Mannschaftssoldaten, die sich sehr für ethische Fragen interessieren.
Das Seminar „Generation Einsatz. Meine Werte verteidigen?“, eine Kooperation zwischen aktion kaserne und zebis setzte dabei auf große „Konfliktfreudigkeit“. Die Soldaten diskutierten mit Konfliktlust und hoher Motivation verschiedenste ethische Fragestellungen. Unter der professionellen Referenten-Leitung von Frank Schiffhauer wurden erwachsenenbildnerische Methoden abwechslungsreich umgesetzt. Das Seminar vom 30.09. bis zum 02.10.2013 im Bonifatiushaus in Fulda hat insgesamt für eine lebendige und lernfreudige Atmosphäre gesorgt. Bis 20.11.2013 gibt es weitere Seminare – es sind noch Plätze frei.

 

Berliner Podiumsdiskussion „Roboter am Abzug“ verdeutlicht Brisanz moderner Kriegsführung

Auch acht Wochen nach der Podiumsdiskussion gibt es zahlreiche ethische Hintergrundfragen zum Thema Roboterkriegsführung, die Frau Dr. Veronika Bock, Direktorin des zebis, gerne beantwortet. Was auf der Berliner Podiumsdiskussion nach Science-Fiction klang, könnte durchaus nach dem Willen vieler globaler politischer Entscheidungsträger in den nächsten Jahrzehnten Realität werden. Prof. Ronald C. Arkin, US-Wissenschaftler für Robotik/Roboterethik, sieht durchaus in Robotern Potenziale einer neuen „humaneren“ Kriegsführung. Diese Haltung wurde vor Ort im September in der Katholischen Akademie heftig diskutiert, unter anderem mit Stephen Goose, Leiter der Abteilung Waffen von Human Rights Watch, Oberstleutnant Dr. Jörg Wellbrink, Dezernatsleiter Zukunftsanalyse, dem Militärethiker Dr. David Rodin, vielen Besuchern und zahlreichen Journalisten. Aus ganz Deutschland waren diverse Vertreter aus den Bereichen Bundeswehr, Politik, Gesellschaft, Kirche und internationaler Medien gekommen. Viele Teilnehmer lobten die Podiumsdiskussion als zukunftsweisend und sehr fundierte und informative Veranstaltung. Auch Zeit-Redakteur Dr. Jochen Bittner, der die zebis-Veranstaltung moderierte, gestand dem Podiumspublikum in seiner Begrüßung, bisher „ein sehr brisantes Thema verpasst zu haben“.

 

Neue Mitarbeiterinnen im zebis

Maria Störch ist seit dem 01.10.2013 neue Assistentin im zebis. Sie wird nicht nur die rechte Hand von Direktorin Dr. Veronika Bock sein. Sie steht auch dem gesamten zebis-Team tatkräftig zur Seite. Zuvor war Maria Störch langjährige Vorstandssekretärin in einem großen bundesweiten Unternehmen der freien Wirtschaft tätig.

Gertrud Maria Vaske ist seit Juni 2013 neue wissenschaftliche Mitarbeiterin im zebis. Sie wird v.a. die Öffentlichkeitsarbeit des zebis koordinieren. Gertrud Maria Vaske war zuvor langjährige Redakteurin und Autorin für diverse Sendeformate beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Außerdem hat sie eine Projekt- und Managementausbildung absolviert.


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