[Bild: Aktuelle News von zebis!]

Die Themen:

  • Internationale Kriegsroboter-Experten treffen sich
  • Drei Jahre zebis
  • Rückblick: Friedensethischer Einführungskurs


Sehr geehrte Damen und Herren,

wir freuen uns, Sie mit unserem dritten Newsletter 2013 sowohl auf zurückliegende als auch künftige Veranstaltungen aufmerksam zu machen!

Sollten Sie Fragen oder Anregungen haben, stehen wir Ihnen gerne persönlich zur Verfügung. Sie erreichen uns per Email unter info@zebis.eu, auf Facebook, über unser Kontaktformular oder telefonisch unter 040/ 67 08 59 51.

Wir freuen uns, von Ihnen zu hören!

Ihr zebis-Team

 

Internationale Kriegsroboter-Experten treffen sich – Stellen Sie Ihre Fragen direkt und vor Ort

Schöne neue Welt: Roboter am Abzug! Keine Toten und Verletzten! Sind Soldaten technisch wirklich ersetzbar? Der Wunsch, bewaffnete Konflikte durch leblose Robotor zu bewältigen, ist nachvollziehbar. Was zunächst nach Science-Fiction klingt, könnte nach dem Willen vieler Entscheidungsträger doch schon bald Realität werden. Krieg und das Verhältnis der Menschen untereinander wie verändert ausgeklügelte Waffentechnik dieses? Mitleid und Schuld kommen im Roboterleben nicht vor. Ein emotionsloser Algorithmus entscheidet über Leben und Tod. Wie unterscheidet ein Roboter zwischen gegnerischen Kräften und Zivilisten? Wer übernimmt bei Fehlschlägen die Verantwortung? Ist es nicht entwürdigend, andere Menschen durch Roboter töten zu lassen? Gibt es gar ein Menschenrecht auf Nicht-Tötung durch autonome Maschinen?

Vier internationale Experten diskutieren dieses brisante Thema und stellen sich Ihren Fragen in einer Podiumsdiskussion. Die Expertenrunde besteht aus:

-Prof. Ronald C. Arkin, renommierter US-Wissenschaftler für Robotik und Roboterethik

-Stephen Goose, US-Waffenexperte und „director of Human Rights Watch’s Arms Division”

-Dr. David Rodin, bekannter Militärethiker aus dem anglo-amerikanischen Raum, u.a.  Direktor des Oxford Centre for Ethics and Laws of Armed Conflict (ELAC)

-Oberstleutnant i. G. Dr. Jörg Wellbrink, u.a. kommissarischer Dezernatsleiter im Planungsamt der Bundeswehr, Dezernat Zukunftsanalyse

Diese Podiumsdiskussion richtet sich vor allen an Offiziere, Lehrpersonal der Bundeswehr und Militärseelsorger. Auch Medienvertreter, Politiker und eine interessierte Öffentlichkeit sind herzlich eingeladen. Melden Sie sich an unter www.zebis.eu/dev/veranstaltungen.

04.September 2013 in der Katholischen Akademie, Berlin, Hannoversche Straße 5

Begrüßung und Podiumsdiskussion: 19:00 Uhr - Get-together-Empfang: 21:00-22:00 Uhr

Die Veranstaltung wird simultan übersetzt, der Eintritt ist frei

 

Drei Jahre zebis – Feedback-Gespräch mit Militärseelsorgern im Kloster Brandenburg

„Kommunikation macht lernfähig, ein Leben lang“, sagte Militärbischof Dr. Franz-Josef Overbeck in einer Predigt. Das zebis ermöglicht in vielfältigen Lernumgebungen miteinander zu lernen. Seit über drei Jahren entwickelt es innovative Bildungsformate zur Qualifikation und Unterstützung der Multiplikatoren der ethischen Bildung in der Bundeswehr. Um die eigenen Fortbildungsangebote stetig konzeptionell weiterentwickeln und optimieren zu können, wünscht sich das zebis Feedback und direkte Rückmeldungen von den Militärseelsorgern im Rahmen der Dienstbesprechungen der Leitenden Militärdekane. Den Auftakt hierzu gibt der  Leitende Militärdekan Bartmann vom 9. – 11. September 2013 im Kloster Brandenburg.  Das zebis freut sich auf konstruktiven Austausch und Ihre Anregungen.

 

Erfolgreicher friedensethischer Einführungskurs: „Wo steht christliche Friedensethik heute – fünfzig Jahre nach ‚Pacem in Terris‘?“ vom 17.-21. Juni 2013

In manchen Ländern ist der Krieg noch nicht lange her, in anderen vielleicht schon vergessen. 25 Teilnehmer aus Polen, der Slowakei, Slowenien, den Niederlanden, Kroatien, Griechenland, Belgien, Bosnien-Herzegowina, Österreich und Militärseelsorger aus dem ganzen Bundesgebiet diskutierten in dieser internationalen Zusammensetzung über theologische Grundlagen der Friedensethik. Aktuelle Anwendungsfelder wie das Prinzip der Schutzverantwortung, die sogenannte Responsibility to Protect (RtoP), konzeptionelle Grundzüge von Friedenssicherung durch Recht und Fragen der Weiterentwicklung des Humanitären Völkerrechts angesichts der neuen Formen von Konflikten und Kriegen standen dabei im Vordergrund. Auch die konkrete Militärseelsorgearbeit mit Soldaten wurde fokussiert und methodisch- didaktische Umsetzungsmöglichkeiten aus erwachsenbildnerischer Perspektive vermittelt.

Veranstaltungsdokumentation:
www.zebis.eu/dev/veranstaltungen/veranstaltungsdoku/friedensethischer-einfuehrungskurs/

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D-20459 Hamburg

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