[Bild: Aktuelle News von zebis!]
Die Themen:
  • Podiumsdiskussion "Revolution der Kriegsführung?"
  • Perspektiven einer gemeinsamen europäischen Erinnerungskultur
  • Umzug zum Jahreswechsel

Sehr geehrte Damen und Herren,

herzlich willkommen zum ersten Newsletter des zebis in diesem Jahr!

Bereits im Januar beginnen wir mit unseren Fortbildungsveranstaltungen. Zum ethisch kontrovers diskutierten Thema: "Revolution in der Kriegsführung? Drohnen im Einsatz - Anonymes Töten auf Distanz" laden wir Sie am 21. Januar 2013 nach Dresden ein. Für Ihre Anmeldung steht Ihnen - wie bisher - unser Online-Anmeldeformular zur Verfügung.

Mit diesem Newsletter blickt das zebis auch auf ein arbeitsreiches Jahr 2012 zurück. Neben der ständigen Weiterentwicklung des LKU-Didaktik-Portals fand z.B. im November 2012 der erste internationale Workshop in Auschwitz zur Förderung einer gemeinsamen militärischen Erinnungskultur statt. Einen ausführlichen Bericht dazu finden Sie auf unserer Homepage.

Sollten Sie Fragen oder Anregungen haben, stehen wir Ihnen gerne persönlich zur Verfügung. Sie erreichen uns per Email unter info@zebis.eu, über unser Kontaktformular oder telefonsich unter 040/ 67 08 59 51. Wir freuen uns, von Ihnen zu hören!

Mit den besten Wünschen für ein gutes Jahr 2013

Ihr zebis-Team
Podiumsdiskussion: Revolution der Kriegsführung?
Drohnen im Einsatz - Anoymes Töten auf Distanz


"Drohnen sind Teufelszeug. Mit Drohnen kann man bequem töten, vom heimischen Sessel aus, ohne den Feind und das Land je gesehen zu haben. Drohnen erlauben es, Verdächtige gezielt zu töten, statt ihnen den Prozess zu machen. Wenn Zivilisten bei einem Drohnenangriff ums Leben kommen, merkt es die weit entfernte westliche Öffentlichkeit noch nicht einmal" - so oder so ähnlich lauten die Argumente gegen die heimliche Superwaffe im Arsenal der USA. Aufhalten lassen sich die unbemannten Waffensysteme nicht mehr und auch die Bundeswehr plant sie in Zukunft dort einzusetzen, wo Soldaten besonders gefährliche, teure und schwierige Aufgaben zu bewältigen haben.
Eine "Revolution der Kriegsführung" ist bereits im Gange, aber es muss dennoch öffentlich über die Rahmenbedingungen diskutiert werden, in denen Drohnen eingesetzt werden.
Was meinen Sie dazu? Wir laden Sie ein, über völkerrechtliche , ethische, militärische, politische und psycholigische Aspekte dieses Themas mit renommierten Experten aus dem In- und Ausland zu diskutieren
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  • Datum: 21.01.2013
  • Ort: Militärhistorisches Museum, Dresden
Als Referenten sind eingeladen:
  • Brigadegeneral Alois Bach
    (Kommandeur des Zentrums Innere Führung, Koblenz)
  • Prof. Dr. Stefan Oeter
    (Universität Hamburg)
  • Prof. Daniel Statman
    (
    University of Haifa, Israel)
  • Dr. Peter Rudolf
    (
    Stiftung Wissenschaft und Politik, Berlin)
  • Prof. Dr. Harald J. Freyberger
    (
    Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Greifswald)
  • Dr. Hilmar Linnenkamp - Moderator
    (
    Stiftung Wissenschaft und Politik, Berlin)
Die Anmeldung erfolgt über die Internetseite des zebis.
Die Teilnahme ist kostenlos.
Es besteht die Möglichkeit einer Museumsführung vor der Veranstaltung. Sollten Sie daran Ineresse haben, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.

Der Inhalt der Veranstaltung gehört zum Themenkomplex "Selbstverantwortlich leben - Verantwortung für andere übernehmen" gem. ZDv 10/4 (z.E.).
Eine dienstliche Teilnahme von Soldaten der Bundeswehr ist möglich.
Perspektiven einer gemeinsamen europäischen Erinnerungskultur
Internationaler Workshop für Generalstabsoffiziere zum Umgang mit der gewaltbelasteten Vergangenheit von Auschwitz

Es gibt Ortsnamen in Europa, die Menschen zum Verstummen bringen können. Auschwitz ist ein solcher Name. Mit ihm werden Unmenschlichkeiten verbunden, für die nur schwer Worte zu finden sind. Angesichts dieser vermeintlichen Sprachunfähigkeit entscheiden sich viele Menschen für das betroffene Schweigen.

Einen anderen Weg schlug der 2012 zum ersten Mal abgehaltene internationale Workshop für Generalstabsoffiziere im Zentrum für Dialog und Gebet in Auschwitz / Oswiecim (Polen) ein. Deutsche und polnische Generalstabsoffiziere setzten sich dort vom 21.-25. November bewusst mit der Vergangenheit von Auschwitz auseinander. Diese Form der "Erinnerungsarbeit" folgt einer zweifachen Motivation: Das Erinnern hält vergangenes Unrecht präsent, ehrt die Opfer und versucht, dem Geschehenen einen sprachlichen Ausdruck zu geben. Zugleich weist dieses Erinnern aber auch in die Zukunft. Es provoziert den Appell: So soll es nie wieder sein!

Neben den Führungen durch das Stammlager Auschwitz I und Birkenau sowie Fachvorträgen gehörte die Begegnung mit Auschwitz-Überlebenden zu den eindrucksvollsten Momenten dieser Tage. An den konkret fassbaren Orten gewann das Erinnern mit den Überlebenden eine unmittelbare Gestalt.

Die teilnehmenden Generalstabsoffiziere bewerteten den internationalen Workshop, der in dieser Zusammensetzung und Form in Europa bislang einmalig ist, überaus positiv. Angespornt durch diese Rückmeldungen, soll der Workshop nicht nur wiederholt, sondern 2013 sogar in einen größeren Kontext eingebettet werden.

Einen ausführlichen Bericht finden Sie auf unserer Homepage.

Das zebis ist umgezogen!

Aufgrund der umfangreichen Renovierungs- und Umbauarbeiten im und am Gebäude der Katholischen Akademie im Jahr 2013 haben wir unseren Dienstsitz für die Zeit des Umbaus innerhalb Hamburgs verlegt.

Sie erreichen uns dennoch weiterhin unter der gewohnten Telefonnummer und E-Mail-Anschrift.
Auch unsere Postadresse bleibt bestehen, lediglich unsere Besucheradresse ändert sich:

Zentrum für ethische Bildung in den Streitkräften
Hans-Henny-Jahnn Weg 53
D-22085 Hamburg


Abschließend hoffen wir, dass Sie einen guten Start ins neue Jahr hatten und wünschen Ihnen ein gesegnetes und friedvolles Jahr 2013!

zebis
Herrengraben 4
D-20459 Hamburg

Telefon: +49 (0) 40 - 67 08 59 - 51
Telefax: +49 (0) 40 - 67 08 59 - 30

E-Mail: info@zebis.eu
Internet: www.zebis.eu

 

 

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