[Bild: Aktuelle News von zebis!]
Jetzt online: Die neue Ausgabe des E-Journals „Ethik und Militär“ zur „Konfliktzone Cyberspace“

Von Spionage über die Manipulation politischer Prozesse bis hin zu Angriffen auf zentrale Infrastrukturen mit befürchteten katastrophalen Auswirkungen: Das Bedrohungsszenario eines Cyberkrieges scheint allgegenwärtig. Für manche Beobachter findet er längst statt. Aber was stellen wir uns unter einem Cyberkrieg vor? Ist der Begriff angemessen? Und wie lässt sich angesichts der alltäglichen kriminellen und infiltratorischen Aktivität in den Netzen Sicherheit herstellen? Die Autorinnen und Autoren aus Wissenschaft und Politik, darunter Anke Domscheit-Berg, Götz Neuneck und George R. Lucas, geben unterschiedliche Antworten darauf – und auf die Frage nach den „Perspektiven für Sicherheit und Frieden“ im Cyberspace.
Im Special der Ausgabe geben hochrangige Vertreter von NATO und Bundeswehr ihre Einschätzung der Bedrohungen und erklären, wie sich das Militär im Cyberraum aufstellt und ein Angehöriger der Ständigen Vertretung Deutschlands bei der OSZE geht auf die Frage ein: „Hat die Cyberdiplomatie versagt?“.
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(Friedens-)Ordnungen unter Druck. Friedensethischer Kurs von ithf und zebis
Gemeinsam mit dem Institut für Theologie und Frieden (ithf) hat das zebis vom 2.-7. Juni 2019 den Friedensethischen Kurs ausgerichtet, der sich an Militärseelsorgerinnen und-seelsorger aus dem In- und Ausland und darüber hinaus an Interessierte richtet. Militärseelsorgerinnen und Militärseelsorger aus Deutschland und Österreich, aus Kroatien und Litauen sowie ein Vertreter der katholischen Polizeiseelsorge setzten sich mit der Frage von nationalen und internationalen Friedensordnungen auseinander. Vormittags gab es dazu Vorträge zu Themen wie „Rechtspopulismus als Herausforderung für die Kirche“ oder „Globale Ordnung aus theologisch-ethischer Perspektive“. An den Nachmittagen wurden für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in unterschiedlichen Arbeitsgruppen eine allgemeine Einführung in die Ethik, eine Einführung in die Grundlagen der theologischen Friedensethik sowie didaktische Impulse für den Lebenskundlichen Unterricht angeboten. Neben dem thematischen Arbeiten wurde auch die Möglichkeit zur Vernetzung und der intensive persönliche Austausch von den Teilnehmenden als sehr bereichernd erlebt. Interessierte können sich schon jetzt für den nächsten friedensethischen Kurs vom 7.-12. Juni 2020 anmelden.

„Ich. Diene. Deutschland“ – Seminare zur politischen Bildung für Mannschaftssoldaten
Mit aktion kaserne, einer Initiative der katholischen Jugendverbände im Bund der deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) kooperiert das zebis auch in diesem Jahr und führt Seminare zur politischen Bildung speziell für Mannschaftssoldaten durch. Es geht in den Seminaren 2019 darum, das Bewusstsein für die freiheitlich-demokratische Grundordnung in den Streitkräften und dessen Wertebasis zu reflektieren: Wie sieht der einzelne Soldat seine Aufgabe im Staat und in der Demokratie? Warum ist er Soldat geworden? Was erwartet er von seinem Arbeitgeber? Und was darf sein Arbeitgeber von ihm erwarten? Zwei Seminare stehen in diesem Jahr noch aus: in Georgsmarienhütte (24.-26. Juni) und in der Akademie Klausenhof (3.-5. September). Anmeldungen und Rückfragen bitte an Stefan Dengel, Tel.: 0211/4693184, sdengel@bdkj.de

Podiumsdiskussion zum Thema „Weiße Rose: Ethik des Widerstands gestern und heute“ in München

Die Angehörigen der Weiße Rose beeindrucken zutiefst durch ihren Mut und ihre Bereitschaft, das eigene Leben im Widerstand gegen die menschenverachtende nationalsozialistische Diktatur aufs Spiel zu setzen. Den zumeist jungen Menschen gab dabei auch der christliche Glaube Kraft.
Heute scheint rechtes Gedankengut wieder salonfähig zu werden; gewählte Volksvertreter verharmlosen unverhohlen das NS-Unrechtsregime. Was können wir von den Protagonisten des zivilen und militärischen Widerstands für die Gegenwart lernen? Wie kann uns dies heute motivieren, alarmierenden Entwicklungen weltweit – wie den wachsenden Nationalismen, ja Egoismen – etwas entgegenzusetzen?
Diesen Themen widmet sich die Podiumsdiskussion am Montag, den 15. Juli, von 15 bis 16.30 Uhr in der Aula der Hochschule für Philosophie München, unter anderem mit dem Katholischen Militärbischof Dr. Franz-Josef Overbeck.
Weitere Informationen, auch zum Rahmenprogramm sowie zur Anmeldung
zebis
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D-20459 Hamburg

Telefon: +49 (0) 40 - 67 08 59 - 55
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