[Bild: Aktuelle News von zebis!]
Rückblick

Euro-ISME in Toledo
Unter dem Titel „The Ethical Implications of Emerging Military Technologies“ fand vom 13. bis 16. Mai 2018 die Jahreskonferenz der International Society for Military Ethics (Euro-ISME) im spanischen Toledo statt. Das zebis war mit einem Vortrag der Direktorin Dr. Veronika Bock über Cybersicherheit sowie mit einem von Kristina Tonn moderierten Panel („Lethal autonomous weapons systems“) vertreten. Beitragende aus den USA, Australien, Neuseeland und China bereicherten die Veranstaltung. Diskutiert wurde in verschiedenen Podien und Workshops, welche ethischen Fragen die fortschreitende Autonomisierung in der Rüstung aufwirft – und ob von Technikoptimismus getragene Vorstellungen eines „sauberen Kriegs“ die Risiken solcher Systeme nicht erheblich verschleiern.
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Podiumsdiskussion „Die Kernfrage. Nukleare Abschreckung zwischen Friedensethik und Sicherheitspolitik“
Anfang Juni (7.6.) lud das zebis gemeinsam mit dem Institut für Theologie und Frieden (ithf) in die Katholische Akademie Berlin zu einer Podiumsdiskussion über Fragen der nuklearen Abschreckung ein. Gekommen waren rund 70 Interessierte. Auf dem Podium saßen Prof. Eberhardt Schockenhoff (Freiburg i. Br.), Prof. Tom Sauer (Antwerpen) und der Präsident der Bundesakademie für Sicherheitspolitik (BAKS), Dr. Karl-Heinz Kamp. Moderiert wurde die Veranstaltung vom ZEIT-Journalisten und Sicherheitsexperten Dr. Jochen Bittner. Ist nukleare Abschreckung (auch angesichts des jüngsten päpstlichen Verdikts) ethisch überhaupt vertretbar? Sorgen Atomwaffen für mehr oder weniger Stabilität? Müssen wir sie als nicht mehr aus der Welt zu schaffende Realität hinnehmen, oder sollten wir nicht alles daransetzen, sie zu ächten und zu vernichten? Diese und andere „Kernfragen“ wurden intensiv und kontrovers diskutiert – nicht nur auf dem Podium, sondern auch mit dem Publikum.
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Friedensethischer Vertiefungskurs in Hamburg: „Friedensethik in Zeiten von Automatisierung und Digitalisierung“
Auch der diesjährige Friedensethische Kurs in Hamburg Mitte Juni fand als Kooperationsveranstaltung von zebis und ithf statt. Neben Teilnehmern aus Deutschland durften die Veranstalter Gäste aus Bosnien-Herzegowina, der Slowakei, Litauen, Kroatien und der Ukraine begrüßen. Vormittags standen Expertenvorträge und Diskussionen zu aktuellen friedensethischen und sicherheitspolitischen Themen (Cyberwar und Cybersicherheit, „autonome“ Waffensysteme und Nuklearwaffen) auf dem Programm; nachmittags wurden in Arbeitsgruppen die Themen „Populistische Strömungen“, „Islamische Friedensethik“ und „Cyberethik“ vertieft. Neben fundierten fachlichen Informationen und bot die Veranstaltung ausreichend Gelegenheit zum Austausch und zur Vernetzung.Interessierte können sich bereits den Termin für nächste Friedensethische Fortbildung vormerken: vom 2. bis 7. Juni 2019.
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Ausblick

Podiusmdiskussion: „Cyberwar – Angriff auf Freiheit und Demokratie?“
Zu Lande, zu Wasser, in der Luft und jetzt auch im Internet – die Staaten rüsten auf, um sich gegen bekannte und neuartige Bedrohungen zu wappnen. Doch gerade bei Cyberattacken im World Wide Web verschwimmen nationale Grenzen, denn die Aggressoren können oft nicht eindeutig identifiziert werden. So stellen sie das Völkerrecht vor neue Herausforderungen: Wann ist die Schwelle zu einem bewaffneten Konflikt überschritten? Wann und gegen wen dürfen Staaten überhaupt ihr verbrieftes Recht auf Selbstverteidigung wahrnehmen? Was ist eine legitime und verhältnismäßige militärische Reaktion auf einen Cyberangriff? Der Völkerrechtler Prof. Dr. Robin Geiß, der Inspekteur Cyber- und Informationsraum, Generalleutnant Ludwig Leinhos, der stellvertretende wissenschaftliche Direktor des Instituts für Friedenforschung und Sicherheitspolitik (IFSH), Prof. Dr. Götz Neuneck, sowie Thomas Tschersich, Leiter des Bereichs Internal Security & Cyber Defense der Telekom Security, werden diese und andere wesentliche Fragen beleuchten.
Termin: 6.9. um 19.00 Uhr im Maternushaus, Köln.
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Seminare für Mannschaftssoldaten
Speziell für die Dienstgradgruppe der Mannschaftssoldaten bieten die Kooperationspartner aktion kaserne und das zebis in diesem Jahr noch zwei Seminare an. Vom 8. bis 10. Oktober im Bonifatius-Haus in Fulda und vom 24. bis 26. Oktober im Haus Ohrbeck in Georgsmarienhütte wird das noch immer aktuelle Thema: „Terrorismus bekämpfen: Meine Fragen, meine Haltung, meine Handlungsmöglichkeiten“ besprochen, diskutiert und erarbeitet. Für den Termin in Fulda gibt es noch die Möglichkeit zur Anmeldung.
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Seit 15.6. online: Die neue Ausgabe des E-Journals „Ethik und Militär“ zu strategischer Vorausschau

„Strategic Foresight: mehr Weitblick, weniger Krisen?“
Können wir in die Zukunft schauen? Nur wer sich davon eindeutige Prognosen erwartet, wird diese Frage mit Nein beantworten. Doch die moderne Wissenschaft stellt uns ein ganzes Instrumentarium für die fundierte Auseinandersetzung mit dem „Möglichkeitsraum“ Zukunft zur Verfügung. Alternative Entwicklungslinien in den Blick zu nehmen und lineare Denkgewohnheiten zu durchbrechen kann dabei helfen, auf Eventualitäten vorbereitet zu sein und aus dem permanenten „Krisenreaktionsmodus“ auszubrechen.Die Autoren der neuen Ausgabe von „Ethik und Militär“ setzen sich mit der Frage auseinander, ob und wie wir die Methoden der strategischen Vorausschau für eine – friedensethisch gebotene und sicherheitspolitisch angestrebte – Konfliktprävention nutzen können und vor welchen Herausforderungen wir dabei stehen. Stellvertretend seien hier genannt:

  • Winfried Nachtwei mit einem engagierten Plädoyer für „frühere, entschiedenere, substanziellere“ Vorausschau in der Friedens- und Sicherheitspolitik
  • der Katholische Militärbischof Dr. Franz-Josef Overbeck mit einer Bewertung von Strategic Foresight unter der Perspektive des gerechten Friedens und der vorausschauenden Klugheit
  • Adam Kahane mit einem Beitrag zur friedensstiftenden und transformativen Kraft von Szenarien am Beispiel Südafrikas
  • der Stellvertretende Generalinspekteur, Vizeadmiral Joachim Rühle, mit einem Essay zum „Staatsbürger in Uniform in Zukunft“.
 Lesen Sie mehr unter www.ethikundmilitaer.de

Detaillierte Informationen finden Sie auch jederzeit unter:
www.zebis.eu/veranstaltungen/termine und unter www.zebis.eu   

Herzliche Grüße aus dem zebis in Hamburg
zebis
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D-20459 Hamburg

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