[Bild: Aktuelle News von zebis!]
Gesamtkonferenz der evangelischen MilitärseelsorgerInnen
Vom 23. bis 27. April 2018 findet die Gesamtkonferenz der Evangelischen Militärseelsorge in Lutherstadt Wittenberg statt. In Workshop-Formaten werden dort u.a. die aktuellen Entwicklungen der Bundeswehr aufgegriffen und die Rolle der Militärseelsorge in Hinblick auf die vielseitigen gegenwärtigen sicherheitspolitischen und friedensethischen Anforderungen reflektiert. Der Workshop Neue militärethische Herausforderungen und ihre Bedeutung für die Aufgaben der Militärseelsorge findet unter der Leitung von Frau Kristina Tonn vom zebis statt.

101. Deutscher Katholikentag „Suche Frieden“
Auf dem 101. Deutschen Katholikentag, der vom 9. bis 13. Mai in Münster stattfindet, wird Herr Heinrich Dierkes das zebis am Stand der Katholischen Militärseelsorge vertreten. Außerdem gestaltet das zebis zwei Podiumsdiskussionen im Themenbereich Gesellschaft und Politik: Die Direktorin des zebis, Frau Dr. Veronika Bock, moderiert die Podiumsdiskussion Digitale Front. Das Internet als Kriegszone zu Herausforderungen von Cyberangriffen aus friedensethischer, sicherheitspolitischer, völkerrechtlicher und militärischer Perspektive. Ebenso interdisziplinär besetzt ist das Podium unter Leitung von Kristina Tonn: Die Privatisierung des Krieges. Bauen wir neue Söldnerheere auf?

Euro-ISME
Unter dem Titel The Ethical Implications of Emerging Military Technologies findet vom 13. bis 16. Mai 2018 die 8. Konferenz von EURO-ISME im spanischen Toledo statt. Im Kontext der rasanten globalen (militär-)technologischen Entwicklungen werden u.a. Fragen der ethischen und juristischen Verantwortbarkeit etwa in Hinblick auf völkerrechtliche, humanitäre oder psychologische Aspekte in den Blick genommen. Frau Kristina Tonn moderiert dazu das Panel zum Thema Lethal autonomous weapons systems. Dr. Veronika Bock hält einen Vortrag über Cybersicherheit.

Podiumsdiskussion „Die Kernfrage. Nukleare Abschreckung zwischen Friedensethik und Sicherheitspolitik“
Unter dem Titel Die Kernfrage. Nukleare Abschreckung zwischen Friedensethik und Sicherheitspolitik findet am 7.6. im Hotel Aquino Tagungszentrum in Berlin eine Podiumsdiskussion in Kooperation mit dem Institut für Theologie und Frieden (ithf) statt: Die Welt befindet sich im sicherheitspolitischen Umbruch – auch im Hinblick auf die nukleare Abschreckung, die nach dem Ende des Kalten Krieges in Vergessenheit geraten war. Deutschland partizipiert am US-Nuklearschirm, deutsche Kampfjets sind mit Trägervorrichtungen für US-Nuklearwaffen ausgerüstet. Daher stellt sich auch für die deutsche Politik und Öffentlichkeit die Frage nach der ethischen Verantwortbarkeit. Wie kann eine konstruktive Abrüstungspolitik angesichts der Nuklearproliferation aussehen? Welche Schritte sind dazu gefordert? Wie ist mit der päpstlichen Haltung, bereits die Androhung des Einsatzes sowie der Besitz von Kernwaffen seien verwerflich, angesichts realpolitischer Erfordernisse umzugehen?

Internationales E-Journal „Ethik und Militär“ zu Strategic Foresight
Der Wunsch, in die Zukunft zu blicken, wird – aller Voraussicht nach – nicht in Erfüllung gehen. Dennoch haben Menschen angesichts ständiger Ungewissheit in einer sich gefühlt immer schneller verändernden und unübersichtlichen Welt das Bedürfnis, mögliche zukünftige Entwicklungen gedanklich vorwegzunehmen. Heute ist an die Stelle antiker Orakel die methodisch fundierte wissenschaftliche Beschäftigung mit möglichen – gedachten – Zukünften getreten. Die Zukunftsforschung, mit den Methoden des Strategic Foresight, kann einen wichtigen Beitrag zur Vorbereitung auf künftige Ereignisse leisten. Gerade im Hinblick auf eine friedensethisch gebotene Konfliktprävention scheinen die Möglichkeiten dieses Instrumentariums noch nicht ausgeschöpft. Die kommende Ausgabe unseres E-Journals geht daher der Frage nach den Potenzialen und Grenzen der sog. strategischen Vorausschau unter der Zielperspektive des gerechten Friedens nach. Das E-Journal erscheint am 15.06.2018.

„Friedensethik in Zeiten von Automatisierung und Digitalisierung“ Friedensethischer Vertiefungskurs in Hamburg
„Digitalisierung wird das Mega-Thema der Zukunft sein“, sagt Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen. Doch schon heute stellt Digitalisierung die große Herausforderung in Wissenschaft und Technik, in Wirtschaft und Gesellschaft dar. Die Abhängigkeit von digitaler Technologie kann zur Gefahr werden, wenn ein Gegner imstande ist, diese Technologie zu stören oder zu beeinträchtigen. „Cyberwar“ – dieses Schlagwort beherrscht den sicherheitspolitischen Diskurs. Friedensethik ist angesichts dieser Umwälzungen mehrfach herausgefordert: Wir müssen nachdenken, welchen Umgang mit diesen Technologien wir verantworten können. Wir müssen aber auch nachdenken, ob unsere traditionellen Begriffe von Gewalt und Frieden überhaupt noch ausreichen, um die Phänomene, mit denen wir heute konfrontiert sind, adäquat beschreiben zu können. Der Friedensethische Vertiefungskurs für Militärseelsorger/innen und Interessierte geht diesen Fragen vom 17.-22.6.2018 in Vorträgen und Arbeitsgruppen nach. Anmeldungen sind hier noch möglich und herzlich willkommen.

Seminare für Mannschaftssoldaten
In Kooperation mit der aktion kaserne bietet das zebis im Juni zwei Seminare für Mannschaftssoldaten an: vom 4. bis 6. Juni im Bonifatiushaus in Fulda und vom 11. bis 13. Juni in der Akademie Klausenhof in Hamminkeln. Thema: „Terrorismus bekämpfen: Meine Fragen, meine Haltung, meine Handlungsmöglichkeiten“. Nachfragen und Anmeldungen bei der Bundesstelle der aktion kaserne, bei Stefan Dengel: 0211-4693184.
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