[Bild: Aktuelle News von zebis!]

Neue Ausgabe des E-Journals „Ethik und Militär“: „Terror – Profiteure der Angst“

„Das Gefühl der Angst, in der sich die Gefahr nicht mehr lokalisieren lässt, ist allgegenwärtig. Nicht die messbare Bedrohung prägt die Auseinandersetzung mit dem Terrorismus, sondern der überall und jederzeit befürchtete Angriff auf Leib und Leben“ – so beschreibt die Direktorin des zebis, Dr. Veronika Bock, die aktuelle politische Landschaft, in die hinein am 15. Oktober das neue E-Journal „Ethik und Militär“ erschienen ist. Unter dem Titel: „Terror – Profiteure der Angst“ leuchten namhafte nationale und internationale Autorinnen und Autoren das Phänomen des globalen Terrorismus aus, reflektieren Fragen der inneren und äußeren Sicherheit, etwa den Einsatz der Bundeswehr im Inneren, und suchen nach Gründen für die Dschihad-Begeisterung junger Europäer. Eine vielfältige und bereichernde Lektüre zu einem nach wie vor hochaktuellen Thema … 
E-Journal: "Terror – Profiteure der Angst"

Ethische Weiterbildung im Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz

Am 12. Oktober führte das zebis mit den renommierten Referenten Dr. Daniel Messelken (Universität Zürich) und Oberst Cord von Einem (Streikräfteamt Bonn) eine Fortbildung für das medizinische Personal des Bundeswehrzentralkrankenhauses Koblenz durch. Der Tag stand unter der Überschrift „Arzt und Soldat – ein moralisches Dilemma?“. Im Anschluss an die Vorträge kam es zu einer lebhaften Diskussion über ethische Aspekte und völkerrechtliche Fragen. Diese wurde besonders durch die Einsatzerfahrungen des teilnehmenden Sanitätspersonals bereichert, das sich Rollen- und Handlungssicherheit in Konfliktsituationen wünschte. Für das Bundeswehrzentralkrankenhaus brachte Oberstarzt Dr. Christoph Rubbert die zentrale Frage auf den Punkt: „Ziehe ich den Arzt oder den Soldaten an?“ So wurde in jedem Fall ein Gesprächsforum für diesen Bereich der militärischen Ethik geschaffen. 
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Seminar in Auschwitz
Bereits zum sechsten Mal fand vom 9. bis 13. Oktober der internationale Workshop für Berufsoffiziere aus Polen, Frankreich und Deutschland im polnischen Oswiecim statt. Die Kooperation der Maximilian Kolbe Stiftung und des zebis – mit der Unterstützung des Zentrums Innere Führung – widmet sich an diesem besonderen Gedenkort Auschwitz dem Umgang mit gewaltbelasteter Vergangenheit. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer setzten sich im Laufe der Woche mit der gegenwärtigen Bedeutung von Auschwitz, der massiven Gewalt und deren Folgen auseinander. Durch das persönliche Erleben der Gedenkstätten und durch das Gespräch mit Zeitzeugen wurde Geschichte und ihre Auswirkung greifbar.


Podiumsdiskussion „Operation Frieden“

Die Vertretung des Landes Rheinland-Pfalz in Berlin war am 30.11. gut besucht. Rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie die Gäste der Podiumsdiskussion „Operation Frieden“ kamen ins Gespräch über die Frage: „Was kann strategische Vorausschau zur Früherkennung und Krisenprävention beitragen?“. Referenten auf dem Podium waren unter anderem der Katholische Militärbischof für die Bundeswehr, Dr. Franz-Josef Overbeck, sowie Botschafter Ekkehard Brose. Vizeadmiral Joachim Rühle brachte die Sichtweise der Bundeswehr ein, während Prof. Dr. Eckard Minx von der Daimler und Benz Stiftung das Thema „Früherkennung und Krisenprävention“ aus der Perspektive der Privatwirtschaft beleuchtete. „Strategische Vorausschau“ – ein Thema, das für Krisenfrüherkennung, Konfliktprävention sowie Friedenspolitik und -ethik gleichermaßen wichtig ist.
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Terminvorschau 2018 – weitere Veranstaltungen des zebis
  • 09.–13.05.2018: In Münster findet der 101. Deutsche Katholikentag statt. Das zebis wird mit zwei Podiumsdiskussionen vertreten sein: „Cyberwar – die digitale Front“ und „Die Privatisierung des Krieges: Bauen wir neue Söldnerheere auf?“.

Detaillierte Informationen finden Sie unter www.zebis.eu

Dies ist der letzte Newsletter im Jahr 2017. Wir bedanken uns herzlich für die vielfältige Zusammenarbeit, das große Interesse und die Unterstützung des zebis.
Mit dem Wort des Dichters und Dramatikers Andreas Gryphius „Der Mensch war Gottes Bild. Weil er dieses Bild verloren, wird Gott, ein Menschenbild, in dieser Nacht geboren“ wünschen wir aus Hamburg gesegnete und frohe Weihnachtstage und ein gutes neues Jahr.

Heinrich Dierkes, zebis
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